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Wie ist es zu Blomenpaten.plus gekommen ist und was dahintersteckt.

Es begann Anfang 2019 mit dem Volksbegehren „Artenvielfalt“ in Bayern. In meinen Augen eine Katastrophe: Denn es wurde wieder übereinander, anstatt miteinander gesprochen. Das wollen wir gerne ändern und zu einem Dialog drehen.

 

Sofort war ich inspiriert von dem Landwirt Peter Bodendörfer aus Kirchensittenbach. Mit ihm entstand aus dem Volksbegehren die wunderbare und zugleich so erfolgreiche Idee einer Blühpatenschaft in der Bevölkerung. Zusammen legen Bürger und Landbewirtschafter bei einer Blühpatenschaft Blühflächen an. Der Gedanke, miteinander einen ökologischen Mehrwert zu schaffen, begeisterte und steckte mich an. Ich wollte etwas Ähnliches schaffen, zugleich war der Wunsch da, das Ganze für Mensch und Natur noch viel wirkungsvoller gestalten zu können. Wenn alle Landwirte, die Blühflächen anlegen, sich zusammentun würden: Die Grundidee von Blomenpaten war geboren.

 

Im Februar brachte ich bei der Bezirksversammlung vom Bauernverband diese Idee ein und die ersten Teilnehmer waren schnell gefunden. Der Bauernverband zeigte sich sofort begeistert und war als Kooperationspartner gewonnen.

 

In den folgenden Wochen entwickelte sich das Projekt immer weiter. Es zeigte sich immer mehr, dass es bereits eine Vielzahl an Initiativen und Engagement in diesem Bereich gibt. Jedoch sind die Informationen an keiner Stelle zusammengeführt und die verschiedenen Aktionen stehen in der Regel für sich allein.

 

Blomenpaten möchte daher nicht nur der Zusammenschluss und die Plattform für die Blühflächenanbieter sein, sondern auch ein Bereich, in dem alle Akteure zusammenkommen können. Dabei versteht sich Blomenpaten keinesfalls als Geschäftsmodell oder Unternehmen, sondern sieht diese gemeinnützige Initiative als eine Art Ehrenamt oder Vereinsgedanken für alle. Mit Imkern, Jägern, Kleingärtnern und weiteren Landwirten sowie Firmen sind wir bereits im Gespräch.

 

Dieses Mehr an beteiligten Akteuren, Zielen und Möglichkeiten brachte uns dazu, unseren Namen würdig zu erweitern: Aus Blomenpaten wurde Blomenpaten.plus.

Biene bei der Arbeit
Biene im Anflug
Hummel bei der Arbeit
Warum und wozu Blühflächen?

Blühflächen dienen Insekten wie Bienen und Schmetterlingen, als Nahrungsquelle, Deckung, Brutplatz, als Ort zum Überwintern und als so genanntes Trittsteinbiotop. Auch Vögel, z.B. Rebhühner und andere Wildtiere finden hier einen Rückzugsraum. Insbesondere Insekten können nur begrenzt größere Entfernungen überwinden. Damit sie sich auch über größere Strecken verbreiten können, sind sie auf Trittsteinbiotope wie Blühflächen angewiesen

 

Warum im Verbund?

Gemeinsam aufblühen – sichtbar und unkompliziert.

 

Um ein ausreichend enges Netz von Biotopinseln - Trittsteinbiotopen - zu erhalten, ist die Beteiligung der breiten Masse (der Vielzahl von Leuten) notwendig.

 

Blomenpaten.plus möchte die Vielzahl an bereits bestehenden Projekten zusammenbringen und sichtbar machen. Fragen zu Saatgutmischungen, Anlage von Blühflächen, aber auch Rechtliches können zentral geklärt werden. Für jeden soll so die Mitgestaltung an einer vielfältigeren Kulturlandschaft möglichst unkompliziert und einfach sein.